Kautabak

Rauchfreier Nikotinschub für echte Tabakkenner.

Wie kaut man Kautabak richtig?

Beim Kautabak-Kauen kann man eigentlich nichts falsch machen. Man sollte nur mit der Dosierung vorsichtig sein – gerade als Anfänger oder Nichtraucher. Schließlich wird Kautabak über die Mundschleimhaut schnell vom Körper aufgenommen, was gerade bei Nichtrauchern häufig zu Kopfschmerzen und Übelkeit führt. Um den Kautabak zu kauen, muss man sich erst einen kleinen Kautabak-Ballen formen.

Der Tabak-Knäuel wird dann in die Backe geschoben. Kauen muss man den Tabak eigentlich kaum. Man kaut ihn höchstens leicht an – entweder zu Beginn oder wenn er bereits im Geschmack nachlässt (Geschmack wird durch Kauen stärker). Meist breitet sich ein angenehmes und intensives Tabak-Aroma aus, sobald man sich den Kautabak in den Mund geschoben hat.

Das Aroma hängt natürlich von der Geschmacksrichtung des Kautabaks ab. Außerdem wird der Mund sofort wässrig. Den braunen Kautabak-Saft darf man aber niemals schlucken – statt dessen muss er ausgespuckt werden. Wie lange der Tabak in der Mundhöhle bleibt, ist Geschmackssache.

Neben gewöhnlichem Kautabak gibt es noch ähnliche Produkte, die allerdings etwas anders konsumiert werden müssen. Beispielsweise ist Snus eine sehr bekannte, aus Skandinavien stammende Kautabakform, die aber bei uns verboten ist. Snus wird nicht wie Kautabak in die Backe, sondern unter die Oberlippe gesteckt. Zwar muss man von Snus nicht so viel spucken, wie von normalem Kautabak, aber die Wirkung ist meistens so stark, dass man ihn am Anfang nicht lange im Mund behalten kann.